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Adenovirus

Adenoviren sind weltweit Auslöser für viele Infekte mit unterschiedlichen Symptomen. Vordergründig handelt es sich dabei um akute Erkrankungen des Nasen-Rachen-Raumes mit ausgeprägten Bindehautentzündungen, Fieber, Lymphdrüsenschwellungen und allgemeinem Krankheitsempfinden. Erwachsenen stand früher in einigen Ländern ein oraler Lebendimpfstoff zur Verfügung, der allerdings nur im Militär angewendet wurde. In den letzten Jahren wurden apathogene (nicht krankheitserregend) Adenoviren als Vektor (Transportmittel) verwendet, um genetisches Material in Zellen einzuschleusen. Mit HIV-Genen ‚infizierte‘ Zellen können Antigene bilden, die das Immunsystem gegen eine HI-Virus-Infektion aktiviert. Ein anderes Anwendungsfeld der Adenoviren ist die Gentherapie bestimmter Krebserkrankungen.

Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Adenoviridae   

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Immunsystem wird wirksame Waffe – Impfung als Hautkrebstherapie

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Quelle: CDC/ Douglas Jordan, M.A.

Im Kampf gegen Krebs wird immer öfter auf personalisierte Therapien gesetzt. Forscher hetzen mit Hilfe von Tumorgenen das Immunsystem von Krebs-Patienten auf deren Melanome – mit Erfolg. Mit einer personalisierten Impfung haben Mediziner das Immunsystem von Melanom-Patienten auf ihren Tumor abgerichtet. Die therapeutischen Impfstoffe lösten eine massive Immunreaktion gegen Tumorbestandteile aus und wurden von den drei Patienten gut vertragen, schreiben die Forscher um Beatriz Carreno von der Washington University School of Medicine in St. Louis (US-Staat Missouri) über erste Zwischenergebnisse.

Quelle: N-TV

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Studie: Ebola-Impfstoff zeigt in Tests gute Verträglichkeit

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Quelle: CDC/ Conne Ward-Cameron

Es wird immer stiller um die Ebola-Epidemie in Westafrika. Doch längst ist die Lage nicht unter Kontrolle. Zwar sinkt langsam die Zahl der wöchentlich gemeldeten Neuinfektionen, dennoch kommen die Maßnahmen zur Eindämmung der Epidemie insbesondere in Guinea und Sierra Leone nur schwer voran. Viele Experten setzen daher auch auf die jüngsten Erfolge bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Jetzt haben Tübinger Forscher einen weiteren, recht erfolgreichen Impftest im Kampf gegen Ebola vorgestellt.

Quelle: Spiegel.de

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Ebola: Impfstoff-Test verläuft vielversprechend

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Quelle: CDC/ Conne Ward-Cameron

Auf der Suche nach einem Impfstoff gegen Ebola gibt es Fortschritte. Bei den Tests sei nachgewiesen worden, dass die Probanden Antikörper gegen Ebola entwickelten. Es sei daher sehr wahrscheinlich, dass der Impfstoff wirksam sei, ein endgültiger Nachweis stehe noch aus. Eine internationale Studie ist nach Angaben von Tübinger Forschern „vielversprechend“ verlaufen. Im Kampf gegen die aktuelle Epidemie kann der Wirkstoff aber wohl nicht                             mehr eingesetzt werden.

Quelle: Tagesschau

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Impfungen für Kinder: Kleiner Piks, großer Schutz

PHIL Image 13527Das Baby ist gerade erst geboren, es scheint noch zart und zerbrechlich, und schon wenige Wochen später soll es die ersten Impfungen erhalten: zunächst die Schluckimpfung gegen Rotaviren. Schon kurz darauf folgt die Sechsfach-Impfung gegen Diphtherie, Haemophilus influenzae Typ b (Hib), Hepatitis B, Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung (Polio) und Wundstarrkrampf (Tetanus). Eine medizinische Entscheidung, die manchen Müttern und Vätern schwerfällt, weil teils schlimme Gerüchte über das Impfen kursieren. Impfen gehört allerdings zu den zuverlässigsten Maßnahmen, um Krankheiten vorzubeugen. Doch viele Eltern haben Angst vor Nebenwirkungen.

Quelle: Baby und Familie

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Fehlgeburt/Abort

Bestimmte virale Infektionskrankheiten führen zu Fehlgeburten und damit zum Verlust des Kindes, wenn die Frau während der ersten Schwangerschaftsmonate erkrankt. Sicher weiß man dies von den Röteln, den Masern, der Influenza (Virus-Grippe) und dem Mumps. Gegen alle genannten Infektionskrankheiten helfen vorsorglich die entsprechenden Impfungen.

Abort/Fehlgeburt

Bestimmte virale Infektionskrankheiten führen zu Fehlgeburten und damit zum Verlust des Kindes, wenn die Frau während der ersten Schwangerschaftsmonate erkrankt. Sicher weiß man dies von den Röteln, den Masern, der Influenza (Virus-Grippe) und dem Mumps.

Auch die durch Humane-Papillom-Viren (HPV) verursachen Zellveränderungen (Dysplasien) am Gebärmutterhals erfordern ggf. Operationen  (Konisation) und können dadurch die Fehlgeburtsrate erhöhen.

Gegen alle genannten Infektionskrankheiten helfen vorsorglich die entsprechenden Impfungen.

Impfung gegen tödliche Hirnhautentzündung – Großbritannien ist Vorreiter

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Quelle: CDC

Meningokokken Typ B: diese Bakterien lösen eine gefährliche Hirnhautentzündung (Meningitis) aus, die tödlich enden kann. Nun führt Großbritannien als erstes Land der Welt eine Standardimpfung ein. Frühere Polysaccharid-Impfstoffe gegen Meningokokken hatten den Nachteil, dass sie bei Kindern nicht immer wirksam waren. Experten des Robert-Kochs-Institus monieren jedoch, dass der neue Bexsero nicht gegen alle Meningokokken-Stämme schützt.

Quelle: Focus

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Kinderärzte fordern von der Politik nachhaltiges Impfkonzept

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Quelle: CDC/ Amanda Mills

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat von der Politik „ein überzeugendes und nachhaltiges Impfkonzept“ gefordert. „Es muss sicherstellen, dass wir in Deutschland möglichst rasch Durchimpfungsraten von wenigstens 95 Prozent erzielen“, sagte der Präsident des Verbandes, Wolfram Hartmann, im Vorfeld der Bundestagsberatungen zum geplanten Präventionsgesetz. Hartmann betonte, eine hohe Durchimpfungsrate sei auch notwendig, um Kinder zu schützen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden könnten.

Quelle: Ärzteblatt

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Cholera

Cholera ist eine schwere durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit, die sich bei ungenügender Trinkwassersauberkeit sehr rasant ausbreitet. Infektionen erfolgen indirekt durch Trinkwasser bzw. Nahrungsmittel oder auch direkt durch Kontakt mit Kranken. Bei den Infizierten treten nach einer kurzen Inkubationszeit von wenigen Stunden bis wenigen Tagen Durchfälle, häufig begleitet von Erbrechen auf. Der Wasser- & Elektrolytverlust bewirkt schwere Kreislaufprobleme und führt letztlich zum Koma mit Nierenversagen. Ohne Wasser- und Elektrolytzufuhr per Infusion sterben ca. 70% der Erkrankten. Wenn der Patient überlebt, scheidet er 3-6 Wochen lang Bakterien mit dem Stuhlgang aus. Eine überstandene Cholera schützt nicht vor einer weiteren Cholera-Infektion, Wiedererkrankungen sind möglich.

Die Cholera ist in vielen Ländern Afrikas und Asiens endemisch. In allen Kriegs- und Elendsgebieten breitet sie sich rasch aus. In Deutschland trat Cholera zuletzt am Ende des 19. Jahrhunderts auf. 1870/1871 starben mehr Menschen an der Cholera als im Krieg. Als Folge baute man ein getrenntes Trinkwasser- und Abwasserleitungssystem.

Je nach epidemiologischer Situation besteht für manche Länder eine Impfpflicht vor Einreise. Die WHO empfiehlt jedoch die intramuskuläre Impfung nicht mehr, da sie als veraltet gilt und nur einen teilweisen Schutz bietet. Die Schluckimpfungen sind hingegen wirksamer und verträglicher. Die Impfung schützt individuell Reisende  vor der Cholera-Erkrankung und Tod ersetzt aber nicht notwendige Sauberkeit des Wassers und der Nahrungsmittel.

Impffakten Cholera: (Stand: 2015)

Indikation: Aufenthalte in Infektionsgebieten, speziell unter mangelhaften Hygienebedingungen bei aktuellen Ausbrüchen, z. B. in Flüchtlingslagern oder bei Naturkatastrophen

Krankenkassenfinanzierung: Für Reiseschutzimpfungen besteht kein gesetzlicher Leistungsanspruch, Kassenindividuelle Finanzierung

Anzahl Impfdosen: Ein Totimpfstoff wird oral verabreicht (Schluckimpfung)

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